Grenzen der Behandlungsmöglichkeiten

Ein beträchtlicher Teil der osteopathischen Ausbildung besteht in der Schulung des Erkennens einer Diagnose, die jenseits der therapeutischen Möglichkeiten liegt und deshalb primär der Abklärung durch einen Arzt bedarf.

Dies bedeutet, dass sobald ein Gewebe irreversibel geschädigt ist wie z.B. bei einer Fraktur oder bei bösartigen Veränderungen wie Krebs, wenn es sich also nicht um eine rein funktionelle, sondern eine organische Störung handelt, so wird der Osteopath insistieren, so dass der Patient in erster Linie schulmedizinisch behandelt wird.

Die osteopathische Arbeit könnte in einem solchen Fall in einer Art Begleitung bestehen, welche das Ziel hat, eine Erleichterung zu erreichen und die allgemeine Lebensqualität zu verbessern.