Konzept der Osteopathie


Das Fundament der Osteopathie setzt sich zusammen aus Kenntnissen der Anatomie, der Physiologie, der Pathologie und der Embryologie des Menschen. Der Zusammenhang zwischen Bewegung und Funktion ist das eigentliche Konzept der Osteopathie:

Funktionen zeigen sich als Bewegungen der Struktur, Funktionsstörungen verändern diese Bewegungen. Der Osteopath überprüft das Ausmass der Bewegung, ihre Richtung, den Rhythmus und den Spannungszustand. Findet er eine eingeschränkte Bewegung vor, dann weiss er, dass auch die Funktion gestört ist.

Die gegenseitige Abhängigkeit von Struktur und Funktion erklärt, warum die Osteopathie überhaupt funktionieren kann. Der Osteopath hilft mit seinen Händen der betroffenen Struktur, ihre ursprüngliche Bewegung wieder aufzunehmen. Ist die Freiheit der Bewegung wiederhergestellt, kann die Struktur ihre Funktion wieder ausüben.

So unterstützt der Osteopath die Selbstregulierungskräfte des Körpers, indem er für Bewegung sorgt. Die Kenntnis von diesen Zusammenhängen führt ihn weg von den einzelnen Beschwerden hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung seines Patienten.